Herbert Stalp Softwareentwicklung

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Herzlich willkommen bei
HGS Softwareentwicklung - für LINUX!

Warum haben wir uns für GNU/Linux entschieden?

Früher hatten wir Windows, Viren und Systemabstürze. Wir waren abhängig von einem einzigen weltweit agierenden Konzern und dessen Lizenzierungspolitik und Updatelaune. Es gab kollektives Ärgern über Unzulänglichkeiten und Warten auf Updates. Und es gab Lizenzkosten, die teilweise die Hardwarekosten stark überschritten. Seit einigen Jahren ist das zum Glück nicht mehr so. Jetzt haben wir ausschließlich GNU/Linux auf unseren PCs. GNU/Linux ist ein ausgereiftes, stabiles Betriebssystem. Es bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Zugegeben, die Installation von Programmen, die nicht mit der Distribution geliefert werden, ist manchmal etwas umständlich, dafür hat man aber seinen Systemadministrator (z.B. HGS). Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, daß es auch ohne Microsoft geht kann man die Vorteile dieses Systems richtig kennen lernen. Die größten Vorteile von GNU/Linux gegenüber anderen Betriebssystemen (besonders gegenüber Windows) sind:

Genauer gesagt ist Linux eigentlich der Betriebssystem Kern, das Kernel. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird allerdings Linux (oder genauer GNU/Linux) für die Gesamtheit der Distribution verwendet, also für den Kernel, die Oberfläche (KDE, Gnome, XFCE, LXDE, Blackbox, oder eine der vielen anderen Oberflächen) und auch die Anwendungssoftware die zum großen Teil dem GNU-Projekt ("GNU is not Unix") entstammt - deshalb ist die richtige Bezeichnung auch GNU/Linux. Wer sagt, er habe Linux 13.2 meint damit wahrscheinlich openSUSE 13.2 (Kernel 3.16.7-21) oder Linux 15.04 ist wahrscheinlich Ubuntu 15.04 "Vivid Vervet". Einen Überblick über die aktuellen Distributionen kann man sich hier verschaffen.
Wir verwendeten seit Jahren die Distributionen der SuSE AG aus Nürnberg. Mittlerweile verwenden wir OpenSuse, der nachfolger der SuSe Distribution. Diese Zusammenstellung enthält das Betriebssystem und viele Programme aus den Bereichen Softwareentwicklung, Büroanwendungen, Multimedia, Netzwerk, Technik, Spiele und vieles andere. Es gibt auch andere große Distibutiionen, wie z.B. Debian, wovon das bekannte Ubuntu abgeleitet ist.
Diese Distributionen bestehen ausschließlich aus freier Software, sind im Leistungsumfang mit SuSe vergleichbar und Debian läuft noch etwas stabiler. Fedora sollte aber nur auf schnellen modernen Rechnern eingesetzt werden, ist dafür aber auch wesentlich leichter zu administrieren und für GNU/Linux-Einsteiger zu empfehlen. Debian ist einiges flinker, aber die Einrichtung erfordert einige Kenntnisse eines Unix-Systems.
Ebenso hat sich Ubuntu (ein Debian Derivat) mit seinen unterschiedlichen Editionen einen Platz in den beliebtesten Distributionen gesichert. Für Umsteiger von Windows, vor allem bei Benutzung älterer Rechner (Umstieg von Windows XP), ist die Distribution Linux Mint in der aktuellen Version mit der grafischen Oberfläche Cinnamon sehr zu empfehlen. Diese Distribution ist sehr leicht zu installieren und bietet ein schlankes und vollständiges System das auch auf älterer Hardware noch repektabel läuft.

Ein Standard GNU/Linuxsystem für den Büroalltag könnte z.B. folgende Software enthalten:


Da für Standardsoftware keine Lizenzgebühren fällig werden ist es leicht und legal möglich ein Büro mit mehreren PCs auf dem gleichen Softwarestand zu halten ohne für jeden PC hunderte von Euro Lizenzgebühren abzuführen! Selbst Warenwirtschafts- und Finanzbuchhaltungssoftware ist kostenlos erhältlich und kann problemlos die einige tausend Euro teure Software der kommerziellen Hersteller ersetzen.

Alle großen Distributionen haben die Möglichkeit des automatischen online Updates. Im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen wird hier allerdings die gesamte Distribution, also alle installierten Programme, und nicht nur das Betriebssystem und der Internetbrowser aktualisiert.
Gratis accepistis, gratis date. (Mt 10 8)

Wie immer im Leben gibt es aber auch eine Schattenseite. Bei GNU/Linux ist das besonders die teilweise (noch) mangelnde Hardwareunterstützung durch die Hersteller. Man darf nicht erwarten, daß der neueste Farbdrucker mit CD-Einzug vollständig unterstütz wird. Auch ist der Einsatz von USB-WLAN- oder DVBT-Sticks mitunter nicht ganz einfach (wobei sich hier in der letzten Zeit sehr viel getan hat). Leider gibt es immer noch etliche Hersteller, die nur Windowssoftware für ihre Produkte anbieten. Da diese Hersteller oft auch die Ansteuerung ihrer Hardware geheim halten, ist es nur mit sehr großem Aufwand möglich für GNU/Linux entsprechende Treiber zu entwickeln. Hier ist der Kunde gefragt. Schreiben Sie an die Hersteller, schreiben Sie ihnen, daß Sie deren Produkte gerne einsetzten würden, wenn denn Software für GNU/Linux verfügbar wäre... Einige Hersteller haben das schon begriffen und unterstützen GNU/Linux-Systeme sehr gut. Andere Hersteller verwenden Schnittstellenstandards. (z.B. können Drucker, die PostScript, PCL oder ESC-P verstehen problemlos unter GNU/Linux angesteuert werden, mit GDI Druckern ist das in der Regel problematisch.) Es ist sinnvoll die Hardwarekompatibilität im Vorfeld abzustimmen. Hierzu kann man im Internet bei den entsprechenden Distributoren (z.B.SuSe Hardwaredatenbank) oder bei unabhängigen Communities wie z.B. die Druckerdatenbank bei Open Printing.
Ein Händler, der GNU/Linux taugliche Hardware anbietet ist ebenso von Vorteil. Bei uns erhalten Sie GNU/Linux getestete Hardware, sowie komplette GNU/Linux Systeme.

Noch ein Tipp für alle (noch) Windows Anwender: Mozilla Firefox, LibreOffice und The Gimp gibt es auch kostenlos für Windows
Wer GNU/Linux nur mal so ausprobieren möchte kann sich eine der vielen Live-CDs. wie die KNOPPIX CD / DVD oder Linux Mint vom Internet herunterladen.
Hier finden Sie einen Fahrplan zur sanften Migration von Windows nach GNU/Linux.


Zum Schluß noch eine kleine Anmerkung: Das Mobiltelefon Betriebsystem Android ist ein angepaßtes Linux, und das IoT (Internet of Things) ist ohne Linux gar nicht denkbar. Schon heute laufen die meisten Smart TVs, Router und die ganzen WLAN Gerätchen unter Linux... und die meisten Internet Server auch, bei den Supercomputern (Großrechnern) gibt es nur Linux.

Windows 7 Sins Close Windows, Open Doors LibreOffice Download Mozilla Firefox Thunderbird

(Wir verwenden die "bewährte" Rechtschreibung)